Liebe Freunde und Beter,

JJesus Christus hat keine neue Religion gegründet. Das hat sich im Laufe von Jahrhunderten entwickelt. Menschen haben die Schriften des Neuen Testamentes zusammengestellt, sich darüber gestritten, was dazugehört und was nicht. Kirche hat sich entwickelt mit Konzilien, Trennungen und verschieden Entwicklungen, nicht immer zum Guten. Die meisten Streitigkeiten entzünden sich an unterschiedlichen Persönlichkeiten und deren Machtstruktur. Die Auseinandersetzung wurde dann offiziell theologische ausgetragen. So ist eine weltweite Bewegung entstanden, bei der es auch heute noch nicht immer friedlich zugeht.
So ist eine bunte Vielfalt bis heute entstanden. Aktuell wird weniger gestritten. Wir merken, dass die Vielfalt auch eine Bereicherung darstellt. Diese Entwicklung macht auch das Hospital Shell durch. Es gibt so manche leise Auseinandersetzung, an der einzelne leiden.
Ein wichtiges Thema ist die stationäre Behandlung. Wir haben geglaubt, dass sich das durch Dr. Eras ändern würde. Das ist bis heute nicht der Fall. Die Gründe sind vielfältig. Das wurde in den letzten persönlichen Gesprächen deutlich. Die beste Lösung wäre immer noch ein „eigener, vollzeitlicher“ Internist, der dann auch noch ins Team passen sollte. Solange dieses Thema nicht gelöst ist, werden wir die volle Kapazität des Hospitales nicht nutzen können. Nach wie vor bleibt ein Defizit von ca. USD 100.000/Jahr, das wir mit Spenden ausgleichen müssen. Das ist derzeit das größte Problem für die Leitung. Wir brauchen immer wieder Gebet, dass wir lernen, größer und anders zu denken.

Eine Änderung aber bahnt sich an: Dr. Stephen Morse hat mit seinem Vater das Hospital besucht. Nun ist der Fahrplan dieser US- amerikanischen Familie deutlich. Sie werden als neue Missionsärzte zum Team stoßen. In diesem Sommer wollen sie als Familie mit jungen Menschen aus ihrer Gemeinde das Hospital besuchen. Sie müssen ihren Freundeskreis verbreitern und mehr junge Menschen sollen vom Hospital Shell erfahren. Spätestens Anfang 2027 möchte dann die Familie ganz umsiedeln. Besonders die 4 Kinder sollen sich hier zuhause fühlen.
Mit zwei Freunden der Familie Bezemer aus den Niederlanden gab es kürzlich eine technische Konferenz bezüglich einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Hospitales. Sie sind Ingenieure auf diesem Gebiet und berechnen das Ganze. Im Oktober dieses Jahres wird einer von ihnen Shell besuchen. Dann werden wir die Pläne vorstellen. Es soll ein weiterer Meilenstein auf der Entwicklung des Hospitales sein.

Dankbar sind wir für die Revision des Krankenhauses durch das Gesundheitsministerium im April dieses Jahres. Und immer wieder kommen neue Vorgaben auf die Mitarbeiter zu. So muss jetzt eine Person gefunden werden, die die offizielle Berechtigung für Ultraschall vorweisen kann.
So bitten wir weiterhin in erster Linie um Gebet für die Leitung des Krankenhauses, für Einigkeit und weises Planen. Auch 2026 benötigen wir noch finanzielle Hilfe von außen, auch wenn diese langsam weniger wird. Wir warten auf Familie Morse, dass aus den Besuchen eine dauernde Mitarbeit wächst und dass mehr Menschen aus Nordamerika diese Arbeit kennen lernen.
Wir freuen uns über junge Menschen aus Deutschland, die diesen Sommer wieder durch Kurzeinsätze das Team in der Medizin und praktischer Arbeit verstärken.
Danke für Hilfe auf vielen Gebieten.
Das Shell Team
Eckehart & Klaudia Wolff
Spenden bitte über:
UNIDOS e.V.
DE59 6329 0110 0107 6570 07. Und mit dem Zusatz: für Hospital Shell, oder Projekt 4100 kommt die Gabe an.

