• Asunción Cueva s/n y Rio Motolo, Shell, Canton Mera, Provincia Pastaza.

Newsletter – Juni 2025

Liebe Freunde,  Wir haben Pfingsten gefeiert, das Fest des Heiligen Geistes aber auch den Beginn der weltweiten Kirche. Bis wenige Tag davor fragten die Jünger Jesus: “Wann wirst Du das Reich Israel wiederherstellen?“ „Wann werden wir dabei groß rauskommen?“ Jesus wies auf die nahe Zukunft hin, auf die Ausgießung des Heiligen Geistes. Das war größer als alles, was die Jünger planen und ersehnen konnten. Hier begann eine Weltbewegung – international – sprengt alle bisherigen Grenzen. Das ist Kirche, auch wenn es bis zur Realisierung in vielen kleinen

Schritten und manchmal nicht ohne Spannung und Streit weiter ging. Streitkultur ist auch ein Kennzeichen von Gemeinde, wenn man sie offen und lernend angeht. 

Sportveranstaltungen nach der Arbeit

Das Team im Hospital Shell hat zusammengefunden und trainiert die Einheit. Das zeigt sich im gemeinsamen Sport, oft auch gegen andere Gruppen und medizinische Konkurrenten, bei denen wir uns freundschaftlich begegnen. Der gemeinsame Schweiß schweißt zusammen und am Rande finden wichtige Begegnungen statt. Wir sind Teil einer Gemeinschaft der Region mit vielen anderen.

Das zu einer Zeit, in der wir unsere Schulden abbezahlt haben. Das Gelände und die Dokumente sind nun auch von offizieller Stelle bestätigt worden. Der Papierkrieg hat noch einige Wochen in Anspruch genommen. 

Jetzt ist alles geregelt und bestätigt. Reach

Beyond, früher HCHB, hat uns als brüderliche Anerkennung eine großzügige Spende überwiesen als Dank für die treue und fast immer termingerechte Zahlung der vereinbarten Gelder. 

Was machen wir mit dieser unerwarteten

Hilfe? Die Not steht klar vor Augen, auch in Ecuador – der Klimawandel. Klingt vielleicht in internationalen Ohren seltsam, nicht aber in Ecuador. 

Der alte und mehrfach reparierte
Stromgenerator

Im vergangenen Jahr gab es Stromsperren von über 15 Std. täglich.

Ecuador hatte in der Zeit von Präsident Rafael Correa mit aller Kraft auf elektrische Energie gesetzt. Wir wollten wegkommen von fossilen Brennstoffen, vor allem vom Gas. Der Staat hatte Gastanks für den Haushalt eingeführt, als es billig war. Ein Tank von knapp 15 kg kostet die Verbraucher ca. US $ 3,-. In Wahrheit ist das Gas staatlich subventioniert ca. USA $ 15 wert. Die Differenz zahlt der Staat seit Jahren als Subvention. Über dieser längst nötigen Preiserhöhung sind schon Präsidenten gestürzt worden. Deswegen die

Hinwendung zur elektrischen Energie durch Wasserkraft. Wenn jetzt der fehlende Regen im gesamten ecuadorianischen Hochland zu Stromsperren führt, bedeutet das ein Rückschlag für die Wirtschaft. Deswegen ist es für das Hospital Shell dringend nötig, den reparaturanfälligen Stromgenerator durch einen neuen und effizienteren zu ersetzten und zwar vor der nächsten zu erwartenden Stromkrise. Pläne für ein größeres Gerät, das auch für einen geplanten Computertomographen reichen würde, wurden in die Zukunft verschoben. Der benötigt ein völlig neues Energiekonzept mit eigener Versorgung.  So kaufen wir jetzt so schnell wie möglich eine neue Stromerzeugung auf Dieselbasis. Der Sommer ist nahe und die Zeit eilt. Dafür brauchen wir noch Unterstützung von außen, d.h. durch Spender aus dem Ausland. 

Dann muss das Dach unseres

Mitarbeiterhauses der Studenten und Assistentsärzte neu gedeckt werden. Es regnet gelegentlich rein, was den Möbeln und anderen Gegenständen schadet. Auch da brauchen wir Hilfe.

Wir haben eine neue Firma, die uns bei der Werbung vor Ort hilft mit neuen Videos und Botschaften. So wird auch unsere

Rechts das Hospital, blau umrandet das derzeit nicht mehr genutzte Gelände für die Züchtung von etwa Kakaobäumen

Website neugestaltet. Nicht nur für neue Patienten gilt die Werbung. Wir suchen auch neue Mitarbeiter. Wir sind besonders an engagierten Allgemeinmedizinern interessiert und an einem Internisten, um die Kapazität unserer stationären Behandlung zu verbessern.  Das ist derzeit unser größtes Gebetsanliegen. Es geht um engagierte Christen, die nicht nur Teilzeit bei uns arbeiten wollen.

Und dann ist da noch unser Gelände vor dem Hospital bis zum Fluss hin. Solange wir noch nicht vollständige Besitzer waren, wurde dieses Gelände von Freunden von Reach Beyond zur Pflanzenzucht für Kakao- und andere Bäume genutzt, die dann in die Urwaldregion verschickt wurden, um dort wirtschaftlichen Anschubhilfe zu leisten. Das Projekt ist aber schon einige Zeit verlassen worden, das Gelände ungenutzt. Wir brauchen es derzeit nicht. Unsere Zukunftspläne sind noch nicht gereift. Jetzt kommen befreundete Organisationen und wollen dieses Land für eine mögliche Gemeindearbeit nutzen oder auch für weitere landwirtschaftliche Projekte. Wir werden das Land nicht verkaufen, beten aber, dass es sinnvoll genutzt werden kann. Bittet betet dafür mit uns.

Es geht jetzt um neue Wege, wie es damals die neu entstehende Kirche tat, die Stück um Stück im Judentum wuchs, dann aber innerhalb weniger Jahre sich nach außen öffnete und neue Wege betrat. Das Hospital Shell ist ebenfalls auf so einem Weg in einer sich wandelnden Welt.

Dank für alle aktive Begleitung in Gebet und Tat.

Das Shell Team  

Eckehart & Klaudia Wolff 

Spenden bitte über: 

UNIDOS e.V. 

DE59 6329 0110 0107 6570 07. Und mit dem Zusatz: für Hospital Shell, oder Projekt 4100 kommt die Gabe an.  

Eckehart: 0157 51234388  Klaudia 0176 40472792